Stärkung der Elternkompetenz durch Vernetzung

Ein Projekt im Rahmen des Netzwerk Frühe Hilfen des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

 

Einrichtung

Das Projekt „Stärkung der Elternkompetenz durch Vernetzung“ ist eingebettet in die Präventionskette „Aufwachsen in den ersten Lebensjahren“ des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Frühe Hilfen“ über das „Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend“ (BMFSFJ) gefördert.
Es ist ein mobiles Angebot, vorerst angelegt auf zwei Jahre, und wird in Freital derzeit an den Kindertagesstätten (Kita) „Sonnenblume“ (Stadtteil Zauckerode) und „Mühlenwichtel“ (Stadtteil Deuben) umgesetzt.
Das Büro befindet sich in der Dresdner Str. 90 in Freital in den Räumen des „Koordinationsbüros für Soziale Arbeit“.

Angebote

Individuelle Arbeit mit Eltern, die Unterstützungsbedarf signalisieren, in Form von
• Allgemeine Beratung
• Vermittlung zu weiteren Unterstützungsangeboten bzw. zwischen den Interessen von Kita und Eltern
• Begleitung zu Ämtern und weiteren Unterstützungsangeboten

Familienbildungsangebote in den Kitas
• Organisation und Umsetzung von thematischen Veranstaltungen/Elternabenden in der Kita
• Schaffen einer Plattform zum Elternaustausch

Zielgruppe

Eltern, deren Kinder die Kita „Sonnenblume“ oder Kita „Mühlenwichtel“ in Freital besuchen

Ziele

• Das Projekt trägt mit einem frühzeitigen, niedrigschwelligen Unterstützungsangebot (vor Ort) dazu bei, spätere Hilfen zur Erziehung bzw. intervenierende Hilfen zu vermeiden.
• Das Projekt unterstützt Eltern, ihrem Erziehungsauftrag entsprechend angemessen zu handeln.
• Eltern sind in ihrer Problemlösekompetenz gestärkt und können auf Selbsthilferessourcen zugreifen.

Teamkompetenzen

Abschluss als Diplom Sozialpädagogin mit der Zusatzqualifikation „(Konflikt-)Beratung“ und mehrjähriger Beratungserfahrung durch die ehrenamtliche Mitarbeit in der Freitaler Beratungsstelle „Weitblick“.

Handlungsgrundlage

Die Handlungsgrundlage bildet das SGB VIII § 16: Allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie

Arbeitsansatz

Die Kontaktaufnahme zu den Eltern erfolgt durch persönliche Präsenzzeiten in den Abhol- und Bringphasen in den Einrichtungen sowie über direkte Vermittlung durch das pädagogische Personal.
Durch die persönlichen Kontakte zu den Eltern kann eine stabile und vertrauensvolle Arbeitsbeziehung aufgebaut werden. Auf diese Weise können Eltern niedrigschwellig Unterstützung erfahren sowie bei Bedarf an weiterführende  Angebote vermittelt werden.

Netzwerke

Die Umsetzung des Projektes erfolgt in Abstimmung mit den Koordinatoren des „Netzwerk Frühe Hilfen“ des Landkreises Sächsische Schweiz Osterzgebirge.
Im Rahmen der Vor-Ort-Arbeit an den Kitas besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Leiterinnen und Pädagogen sowie den Elternvertretern der jeweiligen Einrichtung.
Des Weiteren erfolgt ein aktive Mitarbeit im großen Netzwerk "Freital Net/z".
Zu den engen Kooperationspartnern aus diesem Netzwerk zählen u.a.:

  • das Koordinationsbüro für Soziale Arbeit mit den Gemeinwesenarbeitern
  • alle Mitstreiter aus der Akteursrunde Zauckerode und Deuben (eine Akteursrunde ist ein Zusammenschluss von Vertretern aus haupt- und ehrenamtlich geführten Vereinen, Bildungseinrichtungen, Bürgern und Institutionen, die im Stadtteil ansässig sind)
  • sowie die Mitglieder des Beratungsnetzwerkes Freital

Zu den vereinsinternen Netzwerkpartnern gehören der Treffpunkt „Oppelschacht“ in Freital-Zauckerode und die Ambulanten Hilfen.
 

 

 

Gefördert vom:


 

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