Schulsozialarbeit

Einrichtung

Seit Januar 2016 ist der KJV im Rahmen des ESF-geförderten Projektes „Kompetenzentwicklung für Schülerinnen und Schüler“ erfolgreich an Freitaler Oberschulen tätig. Mit dem Schuljahr 2017/18 wird Soziale Arbeit weiterhin überwiegend durch jene Fachkräfte durchgeführt, nun im Rahmen des Förderprogrammes Schulsozialarbeit (finanziert durch Land und Landkreis SSOE).

Schulsozialarbeit wird an den Oberschulen Waldblick, Lessing, Sabel und Geschwister-Scholl mit jeweils einer Fachkraft durchgeführt.

Die meiste Zeit sind die Mitarbeiter/innen in den Schulen vor Ort, um mit einzelnen Schülern/innen, Lehrern/innen, Klassen oder Eltern im Rahmen des Projektes aktiv zu werden.
Außerhalb der Präsenzzeiten erfolgt die Arbeit an den Schulen nach Bedarf und individuellen Absprachen.

 

Oberschule Sabel
Claudia Rudolph
Sozialpädagogin (B.A.)
Mobil: 0160 - 95 12 40 48

E-Mail: c.rudolph@kjv-freital.de
Vor Ort: Mo-Do 10.00 – 14.00 Uhr


Oberschule Waldblick (ab 01.09.2017)
Stefanie Kühnast
Sozialpädagogin (B.A.)
Mobil: 0160 - 95 118 993
E-Mail: s.kuehnast@kjv-freital.de
Vor Ort: Mo-Do
 
 
Oberschule G. E. Lessing
Paul Plischke
Staatl. Anerkannter Erzieher, Sozialpädagoge (B. A.)
Mobil: 0160 - 95 12 36 15

E-Mail: p.plischke@kjv-freital.de
Vor Ort: Mo-Do 10.00 -14.00 Uhr


Oberschule Geschwister Scholl
Julia Rüffert
Dipl. Sozialpädagogin
Mobil: 0162 – 8 50 03 35
E-Mail: j.rueffert@kjv-freital.de
Vor Ort: Mo-Do 12.00-14.00 Uhr

 
Das Team hat außerdem ein Büro in der Geschäftsstelle des KJV im EG.

Potschappler Str. 6-8
01705 Freital
Tel: 03 51 - 6 51 00 48

 

Angebote

In unserer Arbeit orientieren wir uns an den Ressourcen der Schüler/innen und knüpfen an deren individuellen Potentialen an.
Einzelfallbezogen arbeiten wir gemeinsam und regelmäßig an individuellen Zielen.

Zudem ist bedarfsgerechte Arbeit in Kleingruppen Bestandteil unserer Tätigkeit.

Mit Klassen kann ebenso themenspezifisch interventiv als vor allem auch präventiv gearbeitet werden.

Weitere wichtige Aufgabenfelder der Schulsozialarbeit sind Elternarbeit, Beratung von Lehrkräften und Konfliktmanagement.

Das Angebot soll im Kern die Schüler/innen auf ihrem Schulweg unterstützen und zusätzlich jene Bereiche abdecken, die Schule allein nicht leisten kann.

 

Zielgruppe

Schulsozialarbeit richtet sich vorwiegend an alle Schüler/innen der Klassenstufen 5 bis 10, zudem an deren Eltern und alle Lehrkräfte der Schule.

Ziele

Schulsozialarbeit soll die Schüler/innen darin unterstützen, einen ihren Möglichkeiten entsprechenden Schulabschluss zu erlangen und ihren Schulalltag bestmöglich zu bewältigen. Die Schüler/innen sollen im System integriert und partizipiert werden sowie ihre Ressourcen optimal nutzen können. Individuelle Benachteiligungen sollen verringert, das Selbstvertrauen gesteigert und Konfliktverhalten trainiert werden.
Außerdem sollen sowohl Eltern als auch Lehrer in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt und unterstützt werden.
Dies geschieht unter Einbeziehung des Sozialraumes und der Kooperation mit anderen relevanten Akteuren.
Die gesamte Arbeit wird qualitätssichernd begleitet. (Coachings, bedarfsgerechte Weiterbildungen, team- und trägerinterner Fachaustausch etc.)

Teamkompetenzen

Im Projekt arbeiten 4 Fachkräfte unter der Projektleitung von Simone Lehmann (Dipl. Pädagogin) und mit Qualitätsbegleitung (Coachings) von Dr. Stephan Hardt (Dipl. Psychologe).
Alle Fachkräfte sind studierte Sozialpädagogen/innen und haben unterschiedlichste Zusatzqualifikationen, was ein breites Spektrum an Kompetenzen mit sich bringt.
Die Erfahrungen und Kompetenzen des Teams beinhalten Erlebnispädagogik, stationäre und ambulante Jugendhilfe, Kleinkindpädagogik, Kriminalprävention uvm.
Es gibt einen ständigen Austausch innerhalb des Teams, um eine hohe Qualität der Projektarbeit zu gewährleisten.

Handlungsgrundlage

Im Rahmen des Landesprogrammes Schulsozialarbeit wurden nach Bedarfsfeststellung in den oben genannten Oberschulen Schulsozialarbeiterstellen geschaffen, welche sowohl vom Land als auch vom Jugendamt des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge finanziert werden.
Wir begrüßen dieses Programm und die damit verbundene notwendige Stärkung der Sozialen Arbeit an Bildungseinrichtungen.
Die Rechtsgrundlage für Schulsozialarbeit als Jugendhilfe-Angebot ist im § 13 SGB VIII festgeschrieben, der „Jugendsozialarbeit“.

Arbeitsansatz

Erstes Prinzip unserer Arbeit ist Freiwilligkeit. Alle Schüler/innen haben den gleichen Zugang zum Angebot. Unsere Arbeit ist ressourcenorientiert statt defizitär. Toleranz und Akzeptanz sehen wir als Basis gelingender Arbeit mit den Schüler/innen.

Alle im Schüler-Fachkraft-Kontakt besprochenen Themen werden von den Mitarbeiter/innen vertraulich behandelt.

Des Weiteren arbeiten wir eng mit dem Koordinationsbüro für Soziale Arbeit zusammen.